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Die glorreichen Sieben

Donnerstagswanderer zogen dienstags los

Von Zeit zu Zeit begeben sich die Donnerstagswanderer (DoWas), unabhängig vom Wochentag auf eine Tageswanderung. Diesmal hatten sie sich das westliche Weserbergland vorgenommen, eine Rundtour auf der Südweserseite von Rinteln.

Eine recht kleine Schar von sieben Teilnehmern traf sich auf dem Parkplatz „An der Bleiche“. Nicht wie üblich um neun, sondern eine Stunde früher, was dem Pensum von rund 20km geschuldet war. Start und Ziel war der Wanderparkplatz „Homberg“ im Rintelner Ortsteil Strücken. Geplant war im großen Bogen den Tauberg zu umrunden und zwei Highlights zu begegnen, den Ludwigsturm bei Wennenkamp und die Burgruine Hünenburg oberhalb von Hohenrode.

Erst einmal ging es bergab, in Hörweite entlang der Exter, in Richtung Uchtdorf. Bevor es in den Wald hineinging, nutzten wir einen Waldrandweg für einen schönen Blick auf das Lippische Bergland.

An einer Weggabelung mit drei Möglichkeiten für einen Richtungswechsel, entschieden wir uns für eine vierte, wohl die „waldromantischste“, um den Gipfel zu erklimmen. Unter den Schuhen dornenreiches Brombeer-Gestrüpp, auf Augenhöhe Geäst und scheinbar unüberwindliche Hindernisse wie Baumstämme, die sich uns quer in den Weg stellten.

Was soll ich schreiben? Wir haben es geschafft. Wir hatten den direkten Weg gewählt und erreichten ohne Umwege den Ludwigsturm auf der Kuppe des Rumbecker Bergs. Die massive Konstruktion ragte hoch in den blauen Himmel und nach Ich-weiß-nicht-wie-vielen-Stufen standen wir auf einer Aussichtsplattform, die uns den Blick eröffnete über das Wesertal und das Lippische Bergland.

Nach einer Mittagspause im Schatten des hölzernen Riesen erreichten wir nach einer knappen Stunde das zweite Highlight auf unserem Rundkurs – die Burgruine Hünenburg. Zu sehen gab es nicht wirklich viel. Nur der Lageplan und der Rekonstruktionsversuch, abgebildet auf einer Schautafel, lassen erahnen, dass die Hünenburgeine Wehranlage mit fußballfeldgroßen Ausmaßen war.

In der letzten Etappe ging es ohne Experimente sehr kommod zurück zum Ausgangspunkt. Von besonderem Reiz waren auch hier die Waldrandwege am Taubenberg mit ihren schönen Aussichten – jetzt mit Blick auf Weser und Weserauen.

Die Überraschung ganz zum Schluss. Für „Die glorreichen Sieben“ gab es einen gut gekühlten, sportlichen Durstlöscher aus Erding.

Dietmar Goergen

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