Heidelberger Ballschule

logo_ballschule_heidelbergDer Traum eines jeden Trainers ist es, junge, kreative Künstler zu finden, die sozusagen bereits mit dem Ball geboren wurden. Wie sieht jedoch die Wirklichkeit in den Kinderstuben unserer Spielsportarten aus? Der Sportunterricht ist seit Jahren zum Sitzenbleiber der Nation geworden. Er hat die Funktion der motorischen Vorbereitung längst abgegeben. Noch vor nicht allzu langer Zeit haben unsere Kinder das „ABC“ des Spielens auf Straßen, Parks oder Bolzplätzen erlernt.

Diese vielseitige, natürliche Ballschule gibt es heute bedauerlicherweise so gut wie nicht mehr. Auch die Sportvereine können dafür in der Regel keinen vollständigen Ersatz bieten.
Die Grundidee der Heidelberger Ballschule ist einfach: Kinder sollen durch selbstbestimmtes Spielen die Freude am Ballspielen entwickeln. Die Kernpunkte des Konzeptes sind:

  • die ganzheitliche Ausbildung der Kinder in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung,
  • das vielseitige Erleben und Wahrnehmen von Sportspielsituationen,
  • die Vermittlung spielübergreifender Fähigkeiten mit dem Ball sowie
  • die soziale Einbindung in Sportspielgruppen.

In Lemgo wird seit dem Schuljahr 2010/2011 die Heidelberger Ballschule an der Grundschule am Schloss als vierte Sportstunde angeboten. Zum Schuljahr 2011/2012 haben alle städtischen Grundschulen der Alten Hansestadt Lemgo nachgezogen. Zu den Schulen zählen Grundschule Kampstraße, Grundschule Kirchheide, Südschule und die Grundschule Lieme. In den Schulen sind externe Trainer der Kooperationspartner sowie Lehrkräfte der Schule tätig.

Zu den Kooperationspartnern gehören u.a. die Tennisschule Bergmann, der TV Lemgo, Handball Lemgo sowie die Stützpunkte Triathlon, Kunstrad und Handball.